Sonntag, 9. Dezember 2018

Schwarz/Weiß - Portrait

Portrait Shooting

Herzlich willkommen in der Welt von Schwarz und Weiß! Mit der digitalen Fotografie gibt es kaum jemand der sich nicht auch schon mal an das Thema herangewagt hat.

Bildgestaltung

Ein gelungenes Schwarzweiß-Bild fängt schon lange vor dem ersten auslösen deiner Kamera an. Eine schöne Bildgestaltung ist hier eine Menge wert. Such dir klare Formen, Linien oder Strukturen. Solltest du bereits ein S/W Shooting in Planung haben, kannst du vorab schon den richtigen Hintergrund miteinbeziehen.

In meinem S/W Shooting habe ich eine alte Holzbrücke als Hintergrund zur Bildgestaltung verwendet.

Licht und Schatten

Einen sehr abstrakten Charakter bekommt das S/W-Bild, wenn du Lichtverläufe und Schattenspiele als Unterstützung nutzt. Ohne Licht gibt es auch keinen Schatten. Setze also deine Lichtquelle gekonnt ein.

Ich habe dazu meine Softbox sowie ein Streiflicht verwendet.

Das Vorschaubild

In deiner Fotokamera sollte es den Menüpunkt Bildstil geben. Wähle monochrom aus! Fotografierst du im RAW Format, dient der Bildstil lediglich zur Anzeige für das Vorschaubild. Du siehst das Bild auf dem Display in schwarzweiß und bekommst so ein Gefühl für dein Meisterwerk. In der Nachbearbeitung mit dem RAW Dateiformat hast du dennoch eine Farbvorlage.

Das Dateiformat

Um eine anspruchsvolle S/W-Umwandlung zu erhalten, benötigst du viele Bildinformationen. Solltest du also im JPG Format fotografieren, gehen diese Informationen verloren. Ich empfehle dir bedingungslos im RAW Format zu fotografieren. Mit Hilfe des RAW-Konverters kannst du nachträglich die Belichtungen gezielt anpassen.

Ich persönlich stelle das Dateiformat nur auf JPG wenn es einmal schnell gehen muss (Datenvolumen). Grundsätzlich fotografiere ich in RAW.

Das Shooting

Gekonnt hat Ipek meine Anweisungen ausgeführt, wie man auf den tollen Bildern sehen kann. Man würde nicht glauben, dass Ipek zuvor noch nie ein Fotoshooting hatte.

Ich habe etliche Testfotos gemacht, um die richtigen Lichteinstellungen zu finden. Ich wollte sehen, wo das Licht hinfällt bevor wir mit dem Posing starteten.

Mein Fazit fällt sehr positiv aus, da auch für mich das „Schwarz/Weiss-Portrait“ Shooting quasi mein erstes Mal war. Es war eine schöne Abwechslung und hat mir viel Spaß gemacht etwas Neues zu lernen bzw. auszuprobieren.

Also, mach tolle Fotos. Bis zum nächsten Mal, dein Tom!

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Sonntag, 25. November 2018

Wie man mit Stahlwolle spektakuläre Fotos macht

Bilder zum Nachmachen

In diesem Blogbeitrag gibt es wieder einmal etwas für dich, dass auch du ganz leicht nachmachen kannst. Die Rede ist von Fotos mit Stahlwolle!

Die Zutatenliste

-    Eine Kamera bei der du die Blende und die Belichtungszeit manuell einstellen kannst
-    Unablässig ist ein Stativ
-    Fernauslöser
-    Natürlich Stahlwolle, 00, 000, sehr feine Variante 0000
-    Schneebesen mit Öse am Ende
-    Eine Schnur
-    Feuerzeug oder 9V Batterie
-    Feuerlöscher oder Kanister mit Wasser, Safety First !
-    Alte Kleidung und Handschuhe

Die Location

Such dir einen geeigneten Ort wo du genug Platz zum Fotografieren hast. Du solltest bei deiner Suche noch berücksichtigen, dass der Funkenflug beachtlich groß sein kann. Also lieber ein bisschen mehr Platz einberechnen.

Der Aufbau

Deine Fotokamera schraubst du auf dein Stativ. Platziere das Ganze in die Richtung wo du fotografieren möchtest. Halte genug Abstand zu deiner Kamera, mindestens 8m - 10m für den Anfang. Du willst ja nicht die glühenden Funken auf deiner Ausrüstung haben. Beachte aber, dass die Funken auf deiner Kleidung Brandlöcher verursachen können. Deshalb solltest du alte Kleidung tragen ;)

Die Einstellungen

Verwende ein Weitwinkel-Objektiv. Das Kit-Objektiv eignet sich hier hervorragend. Einfach auf 18mm einstellen. Den Fokus manuell und auf unendlich justieren. Ich habe mein Tokina 11-16mm verwendet. Die Blende habe ich bei mir auf f4 eingestellt. Mit der Belichtungszeit kannst du variieren. Du solltest hier aber mindestens 10 Sekunden eingestellt haben. In der Regel leuchtet die Stahlwolle etwa diese Zeit.

Die Ausführung

Fülle den Schneebesen mit etwas Stahlwolle. Verwende am Anfang nicht zu viel. Eine kleine Menge leuchte schon super hell und der Funkenflug ist auch sehr schön. Mach einen Testlauf und schwinge den Schneebesen, ohne dass du zuvor die Stahlwolle entzündet hast. Wenn die Länge der Schnur passt und du schöne Kreise ziehen kannst, dann bist du bereit.

Der erste Versuch

Entzünde nun die Stahlwolle mit dem Feuerzeug oder der Batterie. Ich persönlich habe eine 9V Batterie verwendet. Jetzt glimmt das Ganze vor sich hin. Keine Panik du hast genug Zeit. Betätige nun den Fernauslöser deiner Kamera. Anschließend schwingst du den Schneebesen bis keine Funken mehr davonfliegen. Achtung: schöne gleichmäßige Kreisbewegungen. Perfekt, das erste Foto ist im Kasten. Ab jetzt sind deiner Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Klick, Und noch ein Foto, … :)

Den Hintergrund miteinbeziehen

Um auch den Hintergrund noch besser in Szene zu setzen, machst du einfach ein zweites Foto, in dem kein Funkenspiel zu sehen ist. Ja genau, einfach eine Langzeitbelichtung nur für den Hintergrund. Am Rechner kannst du das Ganze dann miteinander verschmelzen lassen. Im Photoshop einfach beide Bilder aufeinanderlegen und mit Negativ multiplizieren verrechnen.

Schütze deine Umgebung

Achtung, aufgepasst: Diese Aktion ist nicht ganz ohne Risiko. Beachte bitte bei entsprechender Trockenheit wie z.B.: in einem Kornfeld oder im Wald, dass es hier zu einem Feuer kommen kann. Also stehts darauf achten, dass du auch etwas zum Löschen dabei hast, entweder einen Feuerlöscher oder einen Kanister mit Wasser.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Also, mach tolle Fotos. Bis zum nächsten Mal, dein Tom!

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Sonntag, 11. November 2018

Romantik im Herbst

Portrait Shooting

Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit um zu fotografieren. Einfach toll wie sich die Blätter färben und Kuschelstimmung aufkommt. Und dieses Gefühl konnte auch Laura und Alex spüren. Auf zum romantischen Herbst Shooting!

 

Der perfekt Moment

Ein paar Steine, etwas Wasser, ein herbstlicher Hintergrund und tief in die Augen des Partners schauen. Alles zusammen, eine wunderschöne Stimmung. Und das jetzt auf einem Foto festhalten. Perfekt.

Neues ausprobieren ist immer spannend

Beim zweiten Foto war ein bisschen Kreativität gefragt. Erst letztens habe ich eine Idee im Internet aufgeschnappt - mit einem Regenschirm Fotos zu machen.

Einfach und genial. Im Schirm ist ein Blitz versteckt. Das Licht wird über die befestigte Aluminium Folie reflektiert. Angebracht wurde das Ganze auf der Vorderseite. Somit ist im hinteren sichtbaren Bereich des Regenschirms nichts zu sehen.

Die Blende auf 5,6 gestellt. Belichtungszeit auf 1/125 Sek und ISO auf 100. Die Blitzleistung habe ich nach ein paar Testfotos angepasst um das finale Foto zu machen. Mit der Nachbearbeitung im Photoshop habe ich dem Ganzen dann den Feinschliff verpasst. Und schon leuchtet es unter dem Regenschirm. Wie ich finde, eine super schöne romantische Stimmung.

Notiz an mich: Unbedingt bei Regenwetter ausprobieren :)

Mein Plan

Den Aufbau vom Licht habe ich immer gleich gewählt. Das übliche Zangenlicht Setup. Meine Softbox SMDV D70 Firefly Pro Beauty als Hauptlicht von vorne. Haarlicht von hinten links oder rechts. Über meinen Yongnuo YN560-TX Controller kann ich die Blitze fernsteuern und so bequem die Stärke einstellen. Einfacher geht es wirklich nicht mehr. Meine verwendete Ausrüstung für dieses Shooting habe ich wie immer am Ende des Blogbeitrages verlinkt.

Danke an euch zwei

Laura und Alex haben das wirklich toll hinbekommen. Wir haben noch ein paar Mal die Location gewechselt und noch weitere schöne Bilder gemacht. Danke euch zwei für die Zeit.

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Sonntag, 28. Oktober 2018

Posing Tipps für Top Fotos

Portrait Shooting

Mit diesen Tipps werden sogar die banalsten Schnappschüsse von dir top aussehen.

Der Zungentrick

Niemand sieht es und trotzdem macht es einen riesigen Unterschied. Beim Posieren die Zunge gegen den Gaumen drücken. Aber bitte nicht zu angestrengt! Der Trick funktioniert sowohl beim Lächeln als auch mit komplett geschlossenem Mund. Dadurch werden Hals und Kieferpartie dezent gestrafft und verlängert. Und ein leichtes Doppelkinn hat bei diesem Trick kaum eine Chance. Probiere es aus!

Die Schlank-Pose

Promis haben diese Pose perfektioniert. Im 45-Grad-Winkel zur Kamera stehen und dabei das Bein, das näher zur Kamera ist, vor dem anderen positionieren. Achtung: Die Fußspitze zeigt dabei Richtung Fotograf. Jetzt dein Gewicht leicht nach hinten verlagern. Übung macht den Meister hier. Mit diesem Tipp holst du optisch das Optimum aus deinem Körper.

Die Schokoseite

Nur sehr wenige Menschen haben ein nahezu symmetrisches Gesicht. Durch die individuellen Unterschiede gibt es meist eine Seite die auf Bildern attraktiver aussehen. Vergleiche aktuelle Bilder von dir um herauszufinden ob links oder rechts besser rüberkommt. Wenn links dein Favorit ist, dann mit der Schlank-Pose das linke Bein nach vorne.

Aufrecht stehen und frontale Aufnahmen vermeiden

Bei Fotos im stehen immer den Rücken gerade machen. Ein hängender Schulterbereich schadet dem Gesamteindruck massiv. Somit immer ans Aufrichten denken! Jetzt noch deinen Körper leicht seitlich drehen. Und schon sind wir wieder bei der Schlank-Pose. Frontal fotografiert wirkt man nämlich am breitesten.

Von oben nach unten

Prinzipiell gilt für Nahaufnahmen: das Kinn nie zu weit nach oben strecken und im Idealfall von unten leicht nach oben schauen.

Lächeln - aber richtig

Probiere es mit folgendenm Profi-Trick: Öffne deinen Mund gerade so weit, dass die Unterlippe die untere Kante der oberen Zähne berührt. Und jetzt an etwas Schönes denken, dann lächeln nämlich auch die Augen mit. Funktioniert immer!

Beine überkreuzen

Wenn dir die Schlank-Pose zu übertrieben vorkommt, dann kannst du es mit einer der beliebtesten Blogger-Posen probieren. Die macht optisch schlanker, auch wenn man direkt von vorne geknipst wird. Einfach die Beine locker überkreuzen, das schmeichelt der Silhouette.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Also, mach tolle Fotos. Bis zum nächsten Mal, dein Tom!

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